Stegskopf und Alsberg-Kaserne: Verantwortung für Sicherheit und Region
Der Stegskopf ist für unsere Region ein zentrales Zukunftsthema. Hier berühren sich Verteidigungspolitik, kommunale Entwicklung, wirtschaftliche Perspektiven, Tourismus und Naturschutz. Genau deshalb ist es mir wichtig, alle Interessen verantwortungsvoll zusammenzuführen.
Gemeinsam mit den CDU-Bundestagsabgeordneten Dr. Marlon Bröhr und Harald Orthey habe ich das Sanitätsregiment 2 „Westerwald“ in der Alsberg-Kaserne in Rennerod besucht. Mit dabei waren auch Bürgermeister Gerrit Müller sowie Dr. Kai Müller und Karl-Heinz Boll als Vertreter der CDU-Kreistagsfraktion. Der offene Austausch mit dem stellvertretenden Kommandeur Oberstleutnant Timo Olbrich, Oberstleutnant Dennis Krämer, Oberstleutnant d. R. Georg Reitz, Oberstleutnant d. R. Hans-Jürgen Neumüller sowie Oberfeldarzt Lippemeier und dem eingesetzten Fachpersonal hat deutlich gemacht, welche wichtige Rolle der Standort weiterhin für die Bundeswehr und die medizinische Einsatzbereitschaft spielt.
Die geplante Umwandlung des Regiments in ein Sanitätsbataillon, die vorgesehenen baulichen Maßnahmen und die mögliche Einbindung des früheren Lagers Stegskopf zeigen das strategische Potenzial der gesamten Region. Der Verbund aus Alsberg-Kaserne, Lager Stegskopf-Daaden und der Nähe zum Siegerland-Flughafen eröffnet zusätzliche Perspektiven.
Harald Orthey hat in diesem Zusammenhang zu Recht auf die Notwendigkeit eines konsequenten Bürokratieabbaus hingewiesen. Langwierige Genehmigungsverfahren dürfen notwendige Investitionen nicht unnötig verzögern. Wenn wir unsere Verteidigungsfähigkeit stärken wollen, brauchen wir schnellere und verlässlichere Entscheidungen.
Gleichzeitig bleibt für mich klar: Der Stegskopf ist nicht nur ein militärischer Standort. Er ist Teil unserer Heimat. Deshalb müssen auch die kommunalen Interessen, die touristischen Chancen und der Schutz unserer wertvollen Natur berücksichtigt werden. Sicherheit, wirtschaftliche Entwicklung und Naturschutz dürfen kein Gegensatz sein.
Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass der Stegskopf klug und ausgewogen weiterentwickelt wird – im engen Schulterschluss mit unseren Bundestagsabgeordneten, der Bundeswehr, den Kommunen und den Vertretern vor Ort. Nur gemeinsam können wir eine Lösung gestalten, die unserer Region langfristig dient.

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